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Evang.- Luth. Pfarramt Apfelstädt
mit den Kirchgemeinden

  

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Liebe Gemeinde!

„EIN JEGLICHES HAT SEINE ZEIT“

Prediger 3,1

Hat alles noch seine Zeit? Ist diese Weisheit der Bibel in „unserer“ Zeit womöglich außer Kraft gesetzt? Die Zeiten scheinen vorbei zu sein, als alles noch seine Zeit hatte.

Man kann z.B. schon viele Jahre den Trend beobachten, dass bereits ab Anfang September die Regale in den Geschäften mit Weihnachtsartikeln gefüllt sind.

Das Wissen um „Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent“ scheint verloren gegangen zu sein. Es ist wohl mehr eine Frage unserer Wohlstandgesellschaft.

Natürlich schmeckt das Weihnachtsgebäck auch schon im September. Und die Schokolade schmilzt auch im Frühherbst auf der Zunge. Die Marktwirtschaft macht es möglich und setzt gleichzeitig Traditionen außer Kraft, die sich im menschlichen Miteinander bewährt haben.

Es liegt an uns selbst, ob wir dies mitmachen wollen oder ob wir uns diesen Möglichkeiten verweigern. Nicht alles, was man kaufen kann, ist auch gut für uns.

Und fast jeder stellt sich im Laufe seines Lebens die Frage: Was brauche ich wirklich im Leben? Die Worte aus dem Buch Kohelet (Prediger) wirken sachlich und ehrlich:

„Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit: geboren werden und sterben, einpflanzen und ausreißen, töten und Leben retten, niederreißen und aufbauen, weinen und lachen, wehklagen und tanzen, Steine werfen und sammeln, sich umarmen und aus der Umarmung lösen, finden und verlieren, aufbewahren und wegwerfen, zerreißen und zusammennähen, schweigen und reden. Das Lieben hat seine Zeit und auch das Hassen, der Krieg und der Frieden“.

Für die bald beginnende Advents- und Weihnachtszeit sowie für das neue Jahr 2017 wünscht Ihnen Gottes Segen Ihr Pfarrer

 

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